DAS KÜSTENZIMMER – REINE HERZENSSACHE

Wilhelmshaven. Rund 81.000 Einwohner und doch passiert hier nichts spannendes. In der Presse meist nur als kriminelle und arme Stadt dargestellt. Der Hafen, der im Jahr gefühlte 5 Container umschlägt und die Bundeswehrsoldaten, die gefühlt in ihrem eigenen Kosmus leben. Und ja. Als Student fehlen hier häufig einfach Alternativen um sich vom Unistress abzulenken. Die wöchentlichen Studentenpartys haben nach den ersten Semestern ihren Reiz verloren und am Wochenende flieht man häufig aus der Stadt in die Heimat. Nun entstand in mir aber eine Idee.

„Wenn Alternativen fehlen, dann lass uns doch einfach selber welche schaffen.“

Geboren war die Idee eines Wohnzimmerkonzerts in Wilhelmshaven. Das Küstenzimmer.

Aus dieser wortwörtlichen Schnappsidee entwickelten sich schnell nackte Tatsachen. Zuerst waren da die Jungs von Majanko (namentlich Majanko und Andy). Am gleichen Abend habe ich ihnen von dieser Idee erzählt. Geil. Sie sind dabei. Nach und nach konnte ich immer mehr Freunde von dieser Idee überzeugen. Da war dann irgendwann Max von Get in Line und dann schließlich auch noch Christoph, bekannt als Poetry Slammer Herr Elscheud. Der Abend war aus Künstlersicht also gefüllt. Auch die Frage nach der Location war dank der lieben Julia, der lieben Laura und der lieben Lena schnell geklärt. Eine große schöne Altbau Studenten-WG mitten im Herzen der Stadt. Für alle gut erreichbar. Und da ist noch der gute Nils. Ein Freund, der mir bei jeder Idee bisher tatkräftig zur Seite steht. So auch damals schon bei unserem Interview mit Hi! Spencer. Schlussendlich konnte ich mich also auf ein Team von insgesamt neun lieben Menschen verlassen.

 

 

Es folgten erste Treffen, erste Ideen und schließlich auch die Umsetzung. Alles begann damit, dass wir eine Whatsapp Gruppe mit all unseren Freunden gründeten. In der Spitze waren es insgesamt 256 Menschen. Klar. Wir konnten nicht allen einen Platz bieten. Wir beschlossen uns also nach dem Prinzip „first come, first serve“ zu arbeiten. Zu einem festgelegten Zeitpunkt konnten sich so also 40 unserer Freunde für die Teilnahme bewerben. Naja. Bewerben ist vielleicht das falsche Wort. Die ersten 40 Anmeldungen aus der Gruppe heraus wurden eingeladen und was soll ich sagen. Diese 40 Plätze waren nach gefühlt einer Minute vergriffen. Wir haben anscheinend mit unserer Idee offene Türen bei den Leuten eingetreten.

Lichterketten aufhängen, Filmtechnik von der FH ausleihen („da hätte man auch einfach eine Kartoffel zum filmen hinstellen können“) und mein guter Freund und Fotograf Jörn aus Oldenburg, der netterweise für die emotionalen Bilder sorgte. Der Abend konnte starten.

Letzlich konnten wir insgesamt 60 Freunde und Gäste in unserer Location begrüßen und durch unsere drei verschiedenen Acts sogar eine Spielzeit von rund 4 Stunden füllen (mit Pausen versteht sich). Und nach dem ein oder anderen feuchten Auge waren wir davon überzeugt, dass das nicht die letzte Veranstaltung des Küstenzimmers war. Wir haben einen Raum für Kultur in Wilhelmshaven geschaffen, den es jetzt gilt weiterzuführen. Schauen wir mal wo sich das Ganze hinentwickelt.

Nun aber könnt ihr euch selbst ein Bild von diesem Abend machen. Nachfolgend gibt es Videos, Bilder und am Ende noch unsere neuen Social Media Kanäle. Ein bischen Eigenwerbung sei erlaubt 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Küstenzimmer im Social Web:

Instagram: www.instagram.com/kuestenzimmer

Facebook: www.facebook.com/kuestenzimmer

YouTube: www.youtube.com/kuestenzimmer

Fotos: Jörn Tempel (www.joern-tempel.de)

Wie immer gilt: Wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie gerne behalten 😉

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