REINGEHÖRT – DIE DRY DUDES MIT FAIRYTALE

Lässt der Bandname „Dry Dudes“ im ersten Moment eine Irische Punkrockband vermuten, so verbergen sich hinter dem Namen jedoch zwei leidenschaftliche Musiker aus dem Emsland. Akustischer Poprock mit nur einer Gitarre und einer Stimme. Mehr brauchen sie im Großen und Ganzen nicht. Ihr Debütalbum „Fairytale“, das am 20.01.2017 erschien, haben wir uns jetzt also mal etwas genauer angehört.

Wer sind die Dry Dudes?

Normalerweise bin ich kein Fan davon Pressetexte 1:1 zu übernehmen. Aber in diesem Fall mach ich da eine Ausnahme. Wenn auch vielleicht etwas verkäuferisch, beschreibt er genau das, was die Dry Dudes sind und was sie so treiben.

„Es klingt fast wie ein kleines norddeutsches Märchen, fast zu gut um wahr zu sein. Zwei Jungs treffen sich im Sommer 2015 im Emsland zufällig bei einem Musikwettbewerb. Sie tauschen Nummern und treffen sich wenig später, um gemeinsam Musik zu machen. Geboren sind die Dry Dudes. Zunächst spielen Sänger Erwin Holm und Gitarrist Patrick Schütte noch Coversongs, Michael Jackson oder Ed Sheeran. Doch sie wollen nicht klingen wie alle anderen. Sie haben ihre ganz eigene Vorstellung von akustischem Poprock. Dazu sprudeln ihre Köpfe vor Songideen, die in die Welt hinaus wollen. Frühsommer 2016. Die Dry Dudes veröffentlichen im sozialen Netz das selbstproduzierte Video zu ihrer ersten Single. „That was Love“ – Gefühlvoll, verträumt, fantasievoll. Binnen kürzester Zeit begeistern sie damit online zehntausende Menschen. Ihr individueller Sound aus der markanten Stimme mit Popstar-Appeal und den rhythmisch vielseitigen Gitarrenklängen geht direkt ins Ohr. Der Plattenvertrag lässt nicht lange auf sich warten. All das geschieht gerade mal knapp ein Jahr, nachdem sie sich und ihr musikalisches Zuhause gefunden haben. Während sich im Märchen spätestens jetzt langsam der Sturm oder der Drache ankündigen würde, surfen die Dry Dudes smooth auf ihrer rasant anschwellenden Welle weiter. Sie touren im eigenen Van quer durch Deutschland, veröffentlichen im Herbst ihre zweite Single „Runaway“ und nehmen ihr erstes Studioalbum auf. Es entstehen 12 emotionale Geschichten über die Liebe und das Leben. 12 Facetten des Acoustic Pops. 12 Songs. Fairytale. Das bisher größte Lesezeichen im persönlichen Märchen der Dry Dudes.“ (Quelle: Timezone-Records)

Was kann man jetzt denn von den Dry Dudes mit „Fairytale“ erwarten?

Kurz gesagt war das Album für mich genau das richtige um mich, nach einer doch recht stressigen Klausurenphase, einfach mal zurückzulehnen und abzuschalten.

Man merkt beim durchhören, dass sich die Jungs richtig ins Zeug gelegt haben. Eine Freundin verglich die erste Single, „Wrong Man“, sogar mit einem Lied von Milow. Ihr wisst schon. Das Video wo sich eine gold lackierte Dame im Video zum Gitarrensound von Milow rekelt. Ayo Technology hieß der Song. Und ja eine gewisse Ähnlichkeit ist definitiv vorhanden.

 

Live erleben könnt ihr die Dry Dudes übrigens noch bis zum 11.03.2017. Dann endet Ihre erste Tour mit knapp 20 Auftritten. Erleben könnt ihr sie unter anderem noch in folgenden Städten.

03.02.2017 – Trier Café Chrome

04.02.2017 – Darmstadt Goldene Krone

10.02.2017 – Dresden Club 11

11.02.2017 – Leipzig Subbotnik

14.02.2017 – Bremen Heldenbar

15.02.2017 – Oldenburg 3RaumWohnung

17.02.2017 – Münster Heile Welt

18.02.2017 – Erfurt Café Füchsen

02.03.2017 – Osnabrück Unikeller

03.03.2017 – Hamburg Mobile Blues Club

04.03.2017 – Halle Café Ludwig

09.03.2017 – Leverkusen Notenschlüssel

11.03.2017 – Papenburg Arkadenhaus

 

Die Dry Dudes aus dem Emsland – (C) Gerald Oppermann

Was heißt das jetzt zusammengefasst?

Grundsätzlich sage ich, dass die Jungs definitiv jeden Support verdient haben. Kauft euch die Platte, geht zu den Konzerten oder hört im Zweifel einfach mal auf Spotify rein. Schnappt euch ein Mandala, ein Buch, ein Gläschen Wein oder nehmt euch ein Bad in eurer Badewanne und lauscht den entspannten Klängen der Dry Dudes.

Weitere Informationen findet ihr natürlich auch auf Facebook oder auf der Homepage der Dry Dudes. Lasst doch gerne ein Like bei den Jungs da 😉

QUELLEN: drydudes.de, facebook.com/drydudes

FOTOS: Gerald Oppermann

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